TV Eintracht 1909 Aachen-Walheim e.V.

TV Eintracht 1909 Aachen-Walheim e.V.

 
 

Chronik

Man schrieb das Jahr 1909. Drei sportbegeisterte junge Männer aus Walheim, Ludwig Mirbach, Hubert Freiwald und Heinrich Jung fanden sich zusammen und beschlossen, einen Turnverein zu gründen.
Schnell konnten sie weitere sportinteressierte Männer dafür begeistern, und so kam es im Sommer 1909 zu der Gründungsversammlung in Walheim. Es waren 27 Gründungsmitglieder, die den ersten Walheimer Sportverein ins Leben riefen:
Ludwig Mirbach, Hubert Freiwald, Heinrich Jung, Josef Lausberg, Ludwig Gier, Heinrich Wilms, Leo Wilms, Hubert Schlütz, Heinrich Schlütz, Josef de Hesselle, Johann Unger, Hubert Unger, Josef Weber, Josef Tings, Peter Tings, Engelbert Frings, Hubert Tings, Jakob Möres, Johann Möres, Heinrich Houck, Leonhard Houck, Heinrich Moss, Lambert Johnen, Ludwig Becker, Jakob Gier und Wilhelm Gier.
Der junge Verein entfaltete recht bald ein reges sportliches Treiben. Turnen, Ringen und Gewichtheben waren die ersten sportlichen Disziplinen. Zum Erliegen kam der Sportbetrieb aber bereits einige Jahre später durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Die Hälfte der jungen Männer kehrte aus dem Krieg nicht mehr zurück. Trotz der schicksalsschweren Verluste und der anderen Folgen, die durch die Kriegsjahre hervorgerufen wurden, fanden sich 1918 wieder einige Vereinsmitglieder, die mit viel Engagement und Opferbereitschaft das Vereinsleben in Gang zu setzen versuchten.
Mit Elan und guten Mutes ging man an die Arbeit. 1922 beschloss man innerhalb der Eintracht einen Spielmannszug aufzustellen. Dieser Spielmannszug sollte die Turner bei ihren Festzügen begleiten. So fand sich eine Vielzahl junger Männer, die dem Spielmannswesen mit ganzem Herzen verschrieben waren. Nach einigen Jahren aber trennte sich der Spielmannszug von der Eintracht und es entstand daraus das Trommler- und Pfeiferkorps „Edelweiß Walheim“. Eine einmalige Blütezeit erlebte der Verein in den nachfolgenden Jahren als Mitglied des Internationalen Turnverbandes (ITV), der 1920 im Aachener Grenzraum gegründet wurde. Diesem Verband gehörten belgische, niederländische und deutsche Vereine an. Zu dem Sportprogramm des ITV zählten neben Turnen, Ringen und Gewichtheben auch Sportakrobatik, Leichtathletik und Vereinsübungen in der Form von Pyramidenbau.
Unsere Sportler beteiligten sich in den nachfolgenden Jahren bis zur sogenannten Gleichschaltung im Jahre 1933 an vielen Sport- und Turnfesten des ITV.
Die Walheimer Eintracht zählte in dieser Zeit zu den stärksten und erfolgreichsten Vereinen des internationalen Turnverbandes. Das Ende dieser sportlich so erfolgreichen Zeit brachten die Einberufungen der hoffnungsvollen Sportler zum Militärdienst, sowie die Beschlagnahme der Übungsräume.
Ein regelmäßiger Sportbetrieb konnte nicht mehr durchgeführt werden. Mit dem Kriegsausbruch 1939 wurden alle Aktivitäten völlig eingestellt und das Vereinsleben ruhte bis zum Jahre 1950. Zu den erfolgreichsten Sportlern der zwanziger und dreißiger Jahre zählten: Heinrich Kutsch, Josef Augsburg, August und Hermann Löhrer, Werner Lennemann, Josef Hüllenkremer und in der nachfolgenden Generation: Josef Severin, Ludwig Krott, Johann Krott, Nikolaus Ganser, Werner Bleimann, Ludwig Schlütz, Barthel Lorbach, Hans und Clemens Voell, Willi Ostlender, Jakob Ganser, Hubert Scholl, Jakob und Fritz Winkhold.
Unsere Mitglieder Hubert Winkhold und Willi Mirbach waren die Aushängeschilder in der Leichtathletik. Hubert Winkhold als Stabhochspringer und Willi Mirbach als Läufer. Als Gewichtheber von Format galten Wilhelm Mirbach und Johann Unger.
Im Laufe der Jahre bildeten sich verschiedene erfolgreiche Akrobatik-Gruppen. Josef und Benno Feykens, Hubert Unger, Heinrich Kutsch und Karl Tournay, sowie Cornel Miessen und Johann Kannebecker sind als die Bekanntesten zu nennen.
Johann Radermacher, Josef Grohs, Willi Mirbach und Hans Brüll waren überragende Turner an Reck und Barren.
Leider gingen in den Wirren des Zweiten Weltkrieges die Vereinsbücher und Aufzeichnungen verloren. Der Chronist mußte aus unvollständigen Unterlagen schöpfen. Es muß um Nachsicht gebeten werden, wenn hervorragende Ergebnisse nicht geschildert oder Namen von Eintrachtsportlern dieser Zeit nicht genannt wurden, die es verdient hätten.
Am 23. September 1950 versammelten sich 23 ehemalige Aktive der Eintracht im Vereinslokal Theissen-Winke zur Wiedergründung. Man beschloß, die sportlichen Aktivitäten wieder aufzunehmen, und zwar in der Form, wie sie in den zwanziger Jahren im Internationalen Turnerverband durchgeführt worden waren. Jeder der Anwesenden hatte sein Scherflein zum Gründungskapital von insgesamt 63 DM beigetragen.
An der Neugründung beteiligt waren: Hubert Bleimann, Josef Mirbach, Clemens Voell, Hubert Scholl, Heinrich Kutsch, Christian Unger, Günter Unger, Johann Unger, Wilhelm Mirbach, Fritz Mirbach, Willi Mirbach, Johann Mirbach, Hans Mirbach, Fritz Winkhold, Karl Tournay, Cornel Miessen, Peter Jennes, Erich Jennes, Barthel Lorbach, Willi Bremen, Johann Ostlender, Matthias de Hesselle und Hubert Unger.
Unter dem Vorsitz von Heinrich Kutsch und dem Turnwart Johann Unger entwickelte sich das Vereinsleben sehr schnell. Schon im darauffolgenden Jahr zählte man wieder 110 aktive Mitglieder. Man hatte sich erneut dem ITV angeschlossen.
Während der ersten Jahre wurden die nötigsten Sportgeräte und Uniformen angeschafft. Turnen, Gewichtheben, Sportakrobatik, Pyramidenbau und Ringen wollte man in den Reihen der Eintracht intensiv betreiben.
1952 beteiligte man sich schon an einem internationalen Turnfest in Bardenberg. Eine Ringermannschaft wurde gegründet und der erste Kampf fand in Übach-Palenberg statt.

Am 23. Mai 1954 richtete die Eintracht das Verbandsfest des ITV aus. Viele hundert Sportler zogen in einem Festzug, welcher begeistert von der Walheimer Bevölkerung aufgegriffen wurde, durch Walheim. Im großen Festzelt fanden die sportlichen Wettkämpfe und der gesellschaftliche Höhepunkt, der Festabend und die Ehrung der erfolgreichen Sportler, statt.

Die Turner in ihren schmucken Uniformen beteiligten sich während dieser Jahre an vielen Turnfesten im In- und Ausland, aber auch an den Schützenfesten der heimatnahen Schützenvereine.

1955 wurden folgenschwere Entscheidungen getroffen. Die Mitglieder konnten sich zunächst nicht einigen, den ITV zu verlassen, um sich den Sportverbänden des Deutschen Sportbundes anzuschließen. Vornehmlich Fritz Winkhold und einige andere Ringer drängten darauf, dem Deutschen Athletenbund angeschlossen zu werden. Die Aufnahme erfolgte schließlich 1956. Die Turner konnten sich nicht zu einem Übertritt in den Deutschen Turnerbund entscheiden und blieben im ITV. Die zögernde Haltung hat sich als negativ erwiesen. Die turnerischen Aktivitäten der Eintracht wurden immer weniger. Viele Turnvereine verließen den ITV und das sportliche Geschehen der Turner im Verband, sowie in unserem Verein ließen nach. Nach einigen Jahren bestand die einst so große und stolze Turnergemeinschaft innerhalb der Eintracht nicht mehr.

Nicht zuletzt durch das große Engagement des Sportkameraden Fritz Winkhold verlagerten sich die sportlichen Akzente zugunsten des Ringersports, insbesondere als er 1960 den Vorsitz übernahm. Durch einige gute Einzelkämpfer wurden die Walheimer Ringer über den eigenen Bezirk hinaus bekannt.
Das 50-jährige Vereinsjubiläum feierte man im Festsaal des Vereinslokals Theissen-Winke. Die Vereinsgründer Johann Unger und Heinrich Moss wurden zum Ehrenturnwart, bzw. Ehrenmitglied ernannt. Pastor Josef Schroiff beglückwünschte und ermahnte die Mitglieder, ihrem Vereinsnamen stets treu zu bleiben.

Schon 1961 wurden die Ringer Meister der Kreisklasse und stiegen in die Bezirksklasse auf. Die Stützen der Mannschaft waren in diesen Jahren die Brüder Manfred und Karl-Heinz Tournay, Günter Zimmermann, Willi Unger und Hermann Leuther.
Die Vorgenannten konnten für die damaligen Verhältnisse hervorragende Erfolge bei Bezirks- und Landesmeisterschaften erzielen. Manfred Tournay nahm mehrmals an Deutschen Meisterschaften teil und errang vierte und fünfte Plätze im Fliegengewicht.

Bereits 1962 wurden die Ringer Meister der Bezirksklasse und schafften über die Qualifikationsrunde den Aufstieg in die Landesliga. Bei der Aufstiegsfeier überbrachten Bürgermeister Wilhelm Kremer, Pastor Josef Schroiff und Gemeindedirektor Viktor Fisch die Glückwünsche der Gemeinde Walheim. Ein besonderer Höhepunkt war die Übergabe der neuen Vereinsfahne. Sie wurde von Fritz Winkhold gestiftet und er überreichte die Fahne mit den Worten: „Zeigt euch ihrer würdig“.

Immer mehr Sportler fanden zum Ringersport. So stieg die Zahl der Aktiven, insbesondere die der Jugendlichen stetig. Mit dem 7-fachen Deutschen Meister Georg Pulheim verpflichtete der Vorstand einen Trainer der Spitzenklasse. Diese Maßnahme sollte in den nachfolgenden Jahren ihre Früchte tragen. Die jungen Ringer profitierten von dem Können des Meisterringers Pulheim.

Erstmals wurde in der Vereinsgeschichte ein Sportler, bzw. Ringer, Deutscher Jugendmeister. Erich Lorbach konnte 1966 in Stuttgart-Weilimdorf Deutscher Jugendmeister werden. Im nachfolgenden Jahr wurde er Deutscher Juniorenmeister in beiden Stilarten.

Das erste große Sportereignis in der neuen Walheimer Turnhalle fand 1968 statt. Die Eintracht richtete die Deutsche Juniorenmeisterschaft im Freistilringen aus. Diese Meisterschaft war für die damalige Gemeinde Walheim das sportliche Großereignis des Jahres. Der Lokalmatador Erich Lorbach wurde in seiner Heimatgemeinde Vizemeister in der Federgewichtsklasse.

Mit der Einrichtung einer Gymnastikgruppe öffnete sich die Eintracht 1969 dem Breitensport. Sie verzeichnete einen großen Zulauf und die Zahl der Aktiven stieg ständig.

Die erste Ringermannschaft kämpfte in den Sechzigern und Anfang der siebziger Jahre in der Landesliga und lieferte sich mit dem Lokalrivalen TKV Oberforstbach über Jahre hinweg spannende und mitreißende Kämpfe. Ob es die Säle in Walheim, im Vereinslokal Theissen-Winke, oder im Oberforstbacher Hof waren, oder später die Turnhallen Oberforstbach und Walheim, die Veranstaltungsräume waren bis auf den letzten Platz gefüllt.

Auf Antrag der Mitglieder Axel Schroeder, Karl-Josef Jonas und Jürgen Kindel wurde 1971 eine Tischtennisabteilung ins Leben gerufen. Karl-Josef Jonas übernahm die Leitung der Abteilung.

1972 schaffte es die erste Ringermannschaft Meister der Landesliga zu werden und stieg nach erfolgreichen Ausscheidungskämpfen gegen Erkenschwick und Duisburg-Walsum in die Oberliga auf.

Als man souverän Meister der Oberliga wurde und den Aufstieg in die Regionalliga erreichte, wurden endgültig bei den Ringern die Weichen in Richtung Leistungssport gestellt.

Erich Lorbach und Berthold Lorbach waren die überragenden Ringer dieser Jahre. Sie wurden oftmals Landesmeister und nahmen an Deutschen Meisterschaften teil. Platzierungen von Platz 3 bis 6 wurden über fast zehn Jahre hinweg errungen.

Der damalige Vereinsvorstand hatte nicht zuletzt seine Verdienste an den Erfolgen der Ringer. Mit Fritz Winkhold als Vorsitzenden und Horst Hermanns als Stellvertreter, Heinrich Kutsch als Geschäftsführer, Karl Landau als Schatzmeister, sowie Leo Krickel als Schriftführer und Berthold Lorbach als Sportwart, hatten sich tatkräftige Männer zusammengefunden, die über viele Jahre hinweg den Verein verantwortlich und erfolgreich führten.

Die ersten Sportler der Eintracht, die den Silbernen Becher der Stadt Aachen erhielten, waren Erich Unger und Berthold Lorbach. Sie wurden 1973 im Rathaus durch Oberbürgermeister Hermann Heusch im Rathaus geehrt.
Die erste große Veranstaltung in der Inda-Sporthalle richtete die Eintracht mit der Deutschen Juniorenmeisterschaft im Ringen 1974 aus.

Das Aushängeschild der Eintracht, die erste Ringermannschaft, errang in der II. Ringerbundesliga 1975 einen beachtlichen zweiten Platz. Dies stellte einen bis dahin einmaligen Erfolg dar.

Auf Antrag einiger Sportkameraden wurde 1976 eine Karateabteilung gegründet. Manfred Hoffmann als Abteilungsleiter und Armin Jostis als Trainer leiteten die Abteilung in den ersten Jahren erfolgreich.
Berthold Lorbach wurde 1976 in Helsinki und später 1980 in Malmö Polizei-Europameister im Freistilringen.
Unter der Leitung von Axel Schroeder wuchs die Tischtennis-Abteilung stetig und der Aufstieg in die erste Kreisklasse gelang. Auch eine zweite Mannschaft nahm am Spielbetrieb teil.

Das bisher erfolgreichste Sportjahr erlebte die Eintracht 1978. Julien Mewis wurde im finnischen Oulu Junioren-Europameister. Als einziger westeuropäischer Sportler konnte er einen Titel erringen. Als frisch gebackener Deutscher Juniorenmeister startete Siegfried Otto erstmals bei der Europameisterschaft im Freistilringen.
Nachdem die erste Ringermannschaft im Vorjahr die Vizemeisterschaft erkämpft hatte, wollte man nun die Meisterschaft erzielen. Man hatte sich mit Jacques van Lancker und Gerd Siebold verstärkt. Als härtester Widersacher erwies sich die Staffel des TuS Aldenhoven. Überlegen und ungeschlagen wurde man Meister der II. Bundesliga. Die Aufstiegskämpfe zur I. Bundesliga gegen Mömbris-Königshoven wurden gewonnen und die Ringer griffen zur „Krone“. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Inda-Sporthalle war auch Aachens Oberbürgermeister Kurt Malangrè, der die Glückwünsche der Stadt übermittelte.

Nach 19 Jahren als Vorsitzender der Eintracht übergab Fritz Winkhold das Ruder an einen Jüngeren, an Horst Hermanns. Während seiner Amtszeit hatte Fritz Winkhold dem Ringen innerhalb der Eintracht zu einer dominierenden Rolle verholfen. Seinem Engagement ist es zu verdanken, daß das Ringen als Leistungssport betrieben und der Grundstein zu vielen Erfolgen gelegt wurde. Die Jubiläumsfeier zum 70-jährigen Bestehen fand im Saalbau Kommer statt.

Das erste Jahr in der I. Ringerbundesliga erwies sich als besonders schwierig. Die Meisterschaftsrunde wurde mit zehn Mannschaften gestartet, doch sollte die Liga am Ende der Saison auf acht Mannschaften reduziert werden. Drei Mannschaften mußten absteigen, so schien für die Eintracht der Abstieg vorprogrammiert. Nachdem die Vorrunde nicht sonderlich gut verlaufen war, steigerte man sich in der Rückrunde beachtlich. Jeder Kampf gegen Mannschaften der unteren Tabellenhälfte wurde zum Schicksalskampf. Es fanden unvergeßliche und spannende Kämpfe gegen Bonn-Duisdorf, Mainz 88, Ludwigshafen, Hüttigweiler und Heros Dortmund statt.
„Die Zuschauer trieben Walheim zum Sieg über Heros Dortmund“ stand nach dem entscheidenden Kampf in der Aachener Volkszeitung zu lesen. Mit 14 Pluspunkten erreichte die Mannschaft einen für nicht möglich gehaltenen sechsten Platz.
Die Bundesligaringer zeigten im zweiten Jahr eine ausgeglichene Leistung und hatten teilweise gute Aussichten, einen Endrundenplatz zu erreichen. Schließlich reichten am Ende die Kräfte doch nicht und es wurde wieder ein sechster Platz.

Bei der Jahreshauptversammlung 1981 wurde auf Antrag des Sportkameraden Heinz Malms eine Abteilung für Radsport gegründet, dessen Vorsitz er übernahm. Man gedachte des verstorbenen langjährigen Vorsitzenden Heinrich Kutsch, der auch Träger des Goldenen Ehrenringes war. Als neuer Träger des Goldenen Ehrenringes wurde der Ehrenvorsitzende Fritz Winkhold ausgezeichnet.

Schlimmer als die Niederlage in Köllerbach zu Beginn der neuen Saison traf den Verein der Tod des Ehrenvorsitzenden Fritz Winkhold. Er war ein Mann, der sich um den Ringersport, insbesondere um die Eintracht, unermeßliche Verdienste erworben hat.

Zu den erfolgreichsten Ringern dieser Zeit zählten die Brüder Dieter, Siegfried und Wolfgang Otto. Zahlreiche Titel und hervorragende Platzierungen bei den Landes- und Deutschen Meisterschaften konnten errungen werden. Sie wurden Deutsche Jugend- und Juniorenmeister und als erster Sportler der Eintracht holte Dieter Otto 1982 den Titel eines Deutschen Meisters nach Walheim. Bei der Deutschen Meisterschaft der Männer im Freistilringen in Lahr wurde er in der Gewichtsklasse bis 82 kg Erster. Dies hatten bisher schon viele gute Ringer der Eintracht versucht, doch es war noch keinem gelungen. Bei einer Feierstunde zu Ehren des neuen Deutschen Meisters nannte OB Malangrè, in Anlehnung an das bedeutende Herrschergeschlecht der Ottonen – Otto der Große liegt im Aachener Dom begraben – Dieter Otto einen neuen „Otto den Großen“.

Einen Führungswechsel gab es 1982. Berthold Lorbach übernahm das Amt des Vorsitzenden und Horst Hermanns wurde Vorsitzender des Ringerverbandes Mittelrhein. Der Vater des neuen Vorsitzenden, Barthel Lorbach, erhielt den Goldenen Ehrenring. Eine Auszeichnung, die immer nur einem verdienten Vorstandsmitglied auf Lebenszeit verliehen wird.

Die vierte Saison in der I. Bundesliga sollte die letzte in dieser Liga sein. Verletzungsbedingte Ausfälle und verschärfte Startbestimmungen und die annullierte Starterlaubnis der seit vielen Jahren bei uns ringenden Belgiern Mewis und van Lancker führten zum Abstieg.

Mit einer hervorragenden Leistung wartete Dieter Otto bei der Deutschen Meisterschaft 1983 in Schriesheim auf. Er verteidigte seinen Titel und wurde zum zweiten Mal in Folge Deutscher Meister. Wolfgang Otto erreichte zum dritten Mal in Folge einen dritten Platz. Sein Schicksal war es, daß er immer den unüberwindlichen Weltmeister Knops in seiner Gewichtsklasse hatte. Während seiner Dienstzeit bei der Bundeswehr erkämpfte sich Dieter Otto im französischen Lyon den Titel eines Militärweltmeisters.

Kurzfristig wurde die Ausrichtung der Deutschen Juniorenmeisterschaft 1983 übernommen. Die Eintracht wurde durch Manfred Kreutz, Bertel Heck und Harry Richter vertreten. Manfred Kreutz verfehlte in der stark besetzten Federgewichtsklasse knapp das Erreichen eines Finalkampfes.

In der Inda-Sporthalle richtete die Eintracht 1984 die Deutsche Meisterschaft der Männer im Ringen aus. Zum 75-jährigen Bestehen war diese Deutsche Meisterschaft der sportliche Höhepunkt. Es wurde den Sportbegeisterten eine hervorragend organisierte und auf einem guten sportlichen Niveau stehende Veranstaltung geboten. Die örtliche Presse, der Rundfunk und die Fernsehanstalten berichteten von der Deutschen Meisterschaft. Dieter und Wolfgang Otto erreichten einen guten dritten und vierten Platz im Mittelgewicht. Leider war es unseren Spitzensportlern nicht gelungen, in eigener Halle ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen.

Die gesamte Eintracht-Familie beteiligte sich an den Feierlichkeiten anläßlich des 75-jährigen Bestehens. Zunächst fand im Walheimer Jugendheim ein Festakt unter der Schirmherrschaft des OBs statt. Viele Vertreter aus der Politik und der befreundeten Vereine, sowie zahlreiche Mitglieder sorgten für einen festlichen Rahmen.

In der Raiffeisenbank Walheim fand eine Ausstellung “ 75 Jahre TV Eintracht Walheim “ statt. Der feuchtfröhliche Teil im Jubiläumsjahr wurde im Saaltheater Geulen bei einem Galaabend unter Mitwirkung vieler Künstler abgehalten.

Im ersten Jahr nach dem Abstieg konnte der befürchtete Fall verhindert werden. Im Gegenteil, die Mannschaft wurde Vizemeister der II. Bundesliga.

Leo Krickel und Hans Mirbach wurden für ihre langjährige Arbeit im Ringerverband geehrt und zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Eine Angebotserweiterung fand im Breitensport statt, neu hinzu kamen die Gruppen Jazz-Tanz-Aerobic und Eltern und Kind Gruppen. Die Mitgliederzahl stieg inzwischen auf über 500 an.

Die Tischtennisabteilung unter der Leitung von Matthias Baltes hatte wegen der fehlenden Trainingsmöglichkeiten in Walheim einen schweren Stand. Der Nachwuchs nahm die angebotenen Übungsstunden in der Turnhalle Schleckheim nicht an. Durch den Weggang einiger guter Spieler reduzierte sich der Spielbetrieb und nach wenigen Jahren wurde dieser eingestellt.

Erfreulicher waren die Aktivitäten bei den Radsportlern. Immer mehr Mitglieder beteiligten sich an den RTF-Fahrten. 17 Teilnehmer starteten zur Tour de France, eine Fahrt von Walheim zu unserer Partnerschaftsgemeinde Montebourg.

Seinen dritten Deutschen Meistertitel konnte Dieter Otto 1986 im saarländischen Schiffweiler erringen. In einer Feierstunde im Aachener Rathaus wurde er vom OB Malangrè besonders geehrt.

Die Karatekas, inzwischen von Dorothee Lausberg geführt, durchliefen Höhen und Tiefen und die Mitgliederzahlen schwanken ständig. Klaus Schlenk und Ralf Spilles als Trainer gaben ihr Bestes.

Das Ehrenmitglied Barthel Lorbach stiftete eine neue Vereinsfahne. Sie wurde bei einem Ringerwettkampf in der Inda-Sporthalle feierlich übergeben. Ein vereinseigener Bus wurde 1987 angeschafft. Er diente 10 Jahre der Eintracht-Jugend für Fahrten zu Meisterschaften in ganz Deutschland.

Die erste Ringermannschaft kämpfte während dieser Jahre mit wechselnden Erfolgen in der zweiten Ringerbundesliga.

Zum 80-jährigen Bestehen fand im Jugendheim Walheim ein festlicher Abend mit Ehrungen und Unterhaltung statt. Die Ehrenmitgliedschaft wurde verliehen an: Klaus Scholl, Karl Landau und dem Bezirksvorsteher Gert Engels.
Bei herrlichem Wetter präsentierte sich die Eintracht sonntags mit Sportvorführungen aller Abteilungen auf dem Schulhof und in der Turnhalle Walheim der Öffentlichkeit. Es war eine gelungene Veranstaltung mit großer Beteiligung.

Im Mai reiste erstmals eine Jugendgruppe aus Tartu / Estland zu einem deutsch-estnischen Jugendaustausch an. In den nachfolgenden Jahren kam es zu mehreren gegenseitigen Besuchen. Auch im privaten Bereich wurden Freundschaften geschlossen.

Gleich nach dem Mauerfall wurden freundschaftliche und gegenseitige Besuche mit den Ringerfreunden aus Nebra aufgenommen. Ringerwettkämpfe und das gesellige Beisammensein standen auf dem Programm.

Bei der Jahreshauptversammlung 1992 übernimmt Dieter Hennes die Vereinsführung. Leo Krickel und Berthold Lorbach wurden für ihre besonderen Verdienste von der Versammlung zum Ehrenmitglied, bzw. zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Noch im gleichen Jahr erhält Hans Mirbach als viertes Mitglied den Goldenen Ehrenring der Eintracht.

Nach vielen Jahren als erfolgreicher Ringertrainer tritt Erich Lorbach ab und übergibt an Ralf Bettge.

Die Radsportler feiern ihr 10-jähriges Bestehen mit einem Sommerfest und konnten inzwischen 65 radsportbegeisterte Mitglieder melden.

Berthold Lorbach wollte es noch einmal wissen. In Toronto wurde er Vize-Weltmeister der Veteranen im Freistilringen.

Die Ringer wurden 1993 Vizemeister und erreichten die Aufstiegsrunde zur ersten Bundesliga. Der Aufstieg wurde verfehlt, aber unvergessen ist dabei der Kampf gegen Potsdam in der AC Mobil-Galerie bei BMW-Kohl. Das Ambiente war beeindruckend, die Stimmung hervorragend und das Ergebnis lautete 15.5 : 15.5.

Noch erfolgreicher war die erste Ringermannschaft 1994. Sie wurde nach spannenden Kämpfen Meister der II. Bundesliga. In der Relegationsrunde zur I. Bundesliga wurde in der ersten Auseinandersetzung der KSK Neuss besiegt. Das Aus kam in der nächsten Runde gegen den späteren Aufsteiger KSV Köllerbach.

Aufgrund der immer schwieriger werdenden finanziellen Situation hielt es der Vorstand für nicht mehr verantwortbar durch einen immer größer werdenden finanziellen Aufwand, bestimmte sportliche Ziele zu erreichen. Vereine, die das Maß verloren, haben daraus schwerwiegende Konsequenzen ziehen müssen.

Mit vornehmlich eigenen Kräften sollte die Klasse erhalten werden. Dies gelang zunächst 1995 mit einem beachtlichen dritten Platz. Verletzungsbedingte Ausfälle und die starke Konkurrenz bewirkten 1995 nach einer 23-jährigen Zugehörigkeit zur I., bzw. II. Bundesliga den Abstieg in die Oberliga.
Erfreulich war, daß die II. Mannschaft Meister der Bezirksliga wurde.

Das Frauenringen, auf Verbandsebene seit einigen Jahren angeboten, etablierte sich auch in unserem Verein. Junge Mädchen nahmen an verschiedenen Meisterschaften teil.

Die Radsportler, inzwischen geleitet von Nick Debie und Ferdi Elbracht, starteten zum zweiten Male erfolgreich zur Partnerstadt Montebourg.

Carsten Oberländer bestimmte in diesen Jahren als Abteilungsleiter und Trainer das Geschehen der Karatekas erfolgreich.

Unser Ehrenmitglied und ehemaliger Vorsitzender Horst Hermanns regierte die Aachener Karnevalswelt und besuchte uns als Prinz Karneval.

Die Freizeitaktivitäten wurden ausgebaut. Neue interessante und moderne Angebote in Gruppen oder in Kursen für Erwachsene, Jugendliche, Kinder oder Eltern und Kind führten dazu, daß die Eintracht ca. 700 Mitglieder zählte.

Nach mehr als 25 Jahren kommt es im Südraum endlich noch einmal zu einem offiziellen Meisterschaftskampf zwischen den Ringern von Walheim und Oberforstbach. Jeweils 500 Zuschauer sahen im Schweizer Hof und in der Inda-Sporthalle in beiden Begegnungen eine klar überlegene Eintrachtstaffel. Am Ende wurde die Mannschaft Vizemeister der Oberliga.

Das zweite Jahr in der Oberliga sollte noch besser verlaufen. Die richtige Kombination zwischen routinierten Ringern und talentierten Nachwuchsringern sicherte der Eintracht den Meistertitel der Oberliga und den Aufstieg in die II. Bundesliga.
Die zweite Mannschaft erkämpfte den dritten Platz in der Landesliga und wird in der kommenden Saison in der Verbandsliga starten.

Peter Strauß legte sein Amt als Schatzmeister wegen Arbeitsüberlastung nieder. Walter Bougé wurde zum Nachfolger gewählt. Wilfried Schaefer erhielt die Goldene Ehrennadel des Vereins.

Das Millenniumsjahr begann sehr erfolgreich: Der 1. Vorsitzende Dieter Hennes konnte die Rekord-Mitgliederzahl von 748 Vereinsmitgliedern bekanntgeben. Für die Erfolge des Vereins waren 13 Übungsleiter tätig. Hans Mirbach erhielt für seine langjährigen Verdienste die Goldene Ehrennadel mit der Zahl 75.

Bei den Ehrungen im folgenden Jahr sind besonders die Auszeichnungen mit der Goldenen Ehrennadel für Werner Elbracht, Leo Göttgens, Peter Kettler und Peter Wirtz hervorzuheben. Letzterer war langjährig ein Leistungsträger der 1. Mannschaft. Außerdem wurden Mario Laufs, Ralph Bettge, Berthold Lorbach und Leo Göttgens als erfolgreiche Teilnehmer der German Masters aus dem Jahre 2000 geehrt. Die Mitgliederzahl ging auf 730 zurück. Die Zuschüsse der Stadt Aachen wurden auch geringer, da nur noch Mitglieder unter 18 Jahren bezuschusst wurden.
Mit der Leitung der Jugendabteilung wurde Lothar Heuser betraut. Die 1. Mannschaft belegte einen guten vierten Platz in der Oberliga.

Bei den Vorstandswahlen im Jahre 2002 übernahm Berthold Lorbach den Vorsitz und Dieter Hennes wechselte in das Amt des Schatzmeisters, weil der bisherige Inhaber Walter Bougé aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand.
Der Verein richtete eine Internetseite ein.
Erfreulich waren die Erfolge unserer weiblichen Ringer (oder Ringerinnen?). Insbesondere ist Carolin Bettge zu erwähnen, die die Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend erringen konnte.
Die Jugendabteilung des Vereins erhielt den Jugendsport-Förderpreis der Stadt.
Die 1. Ringermannschaft wurde Meister der Oberliga und stieg in die II. Bundesliga auf.

Durch Verstärkungen aus dem angrenzenden Belgien konnte die Klasse gehalten werden. Kasim Aras wurde Deutscher B-Jugendmeister.
Da Walheim bei der Durchführung von Einzelmeisterschaften einen guten Namen hat, wurde uns die Ausrichtung der DM der B-Jugend für 2004 übertragen. Egidius Braun übernahm hierfür die Schirmherrschaft.
Berthold Lorbach mußte aus gesundheitlichen Gründen das Amt des 1. Vorsitzenden abgeben. Lothar Heuser wurde zu seinem Nachfolger gewählt.
Die II. Mannschaft schaffte den Aufstieg in die Verbandsliga.
Am 20.7.2003 verstarb unser Ehrenringträger Hans Mirbach. Neuer Ehrenringträger wurde Klaus Scholl.
Die Mitgliederzahl ging leider auf 527 Vereinsmitglieder zurück.

Die 1. Ringermannschaft belegte nur den 8. Platz in der II. Bundesliga. Kasim Aras wurde Junioren-Europameister und im gleichen Jahr auch Junioren Vize-Weltmeister. Einen schmerzlichen Abgang hatte der Verein zu verkraften, da Kasim Aras nach Hüttigweiler wechselte.

Durch den Geschäftsführer Leo Göttgens und den Jugendbetreuer Jörg Bettge wurde die Internetseite des Vereins neu gestaltet.
Bei den Vorstandswahlen wurden Lothar Heuser und Leo Göttgens in ihren Ämtern bestätigt. Marco Sauer wurde zum Schatzmeister und Manfred Köster jun. zum Sportwart gewählt.

In der Inda-Sporthalle wurde zum erstem Mal eine gemeinsame Kampfveranstaltung der Judo-Abteilung der Hertha Walheim und den Ringern von Eintracht Walheim durchgeführt.
An der Schule Kronenberg fand eine Olympia-Woche unter Mitwirkung unserer Jugendringer statt.
Durch den allzufrühen Tod von Rolf Rosenstein verlor der Verein einen großen Sponsor.

Der engagierte Geschäftsführer Leo Göttgens erklärte aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt.
Das Jahr 2008 kann man als das Schicksalsjahr des Vereins bezeichnen. Obwohl die 1. Ringermannschaft als Meister der II. Bundesliga in die I. Bundesliga aufgestiegen war, stiegen wir ohne Punktgewinn aus der I. Bundesliga wieder ab.
Dagegen wurde die 2. Ringermannschaft Meister der Verbandsliga mit der Qualifikation zum Aufstieg in die Oberliga.
Hinzu kamen Differenzen innerhalb des Vereins in Bezug auf den Bau einer gemeinsamen Trainingshalle mit dem TSV Hertha Walheim. Dies führte schließlich zum Rücktritt des Geschäftsführenden Vorstands und resultierte in Neuwahlen des gesamten Vorstands. Reiner Ferken wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt, Dieter Hennes zum Geschäftsführer und Petra Lorbach zur Schatzmeisterin.
Eine der ersten Aufgaben des neuen Vorstands war die Planung der 100-Jahr-Feier des Vereins.
Der 21.6.2009 wurde als Termin für die Feierlichkeiten beschlossen. Es soll ein Empfang für geladene Gäste und anschließend ein Sommerfest stattfinden, bei dem sich die verschiedenen Abteilungen auf dem Schulgelände vorstellen.
Zudem wurde die Satzung überarbeitet und neu gefasst.

Die weibliche Ringerabteilung machte weiter von sich reden, da sowohl Laura Mertens als auch Jasmin Sefidroudi die Silbermedaille bei der DM der Frauen errangen.
Martin Otto wurde überlegen Landesmeister der Junioren in Heusweiler. Eine herausragende Leistung vollbrachte Yashar Jamali mit dem Deutschen Meistertitel der Männer in Freiburg. Hier waren ebenfalls Markus Plodek als Vizemeister und Kevin Schoska als Fünftplazierter erfolgreich.

Die Ehrenmitglieder der Eintracht:

Peter von Agris, Hubert Bleimann, Willi Bossbach, Heinrich Houck, Wilhelm Offergeld, Peter Peters, Ed. Jakob Radermancher, Oskar Roland, Wilhelm Klein, Josef Büchel, Heinrich Moss, Johann Radermacher, Johann Unger, Wilhelm Mirbach, Heinrich Münstermann, Heinrich Kutsch, Barthel Lorbach, Clemens Voell, Josef Mirbach, Karl Tournay, Willi Mirbach, Hubert Winkhold, Hans Mirbach, Johann Ostlender, Josef Grohs, Fritz Winkhold, Gert Engels, Karl Landau, Klaus Scholl, Leo Krickel, Berthold Lorbach, Günter Zimmermann, Karl-Heinz Tournay, Horst Hermanns, Erich Lorbach, Dr. Ulrich Klein, Ewin Otto u. Heinz Malms

Die Träger des Goldenen Ehrenringes;
Heinrich Kutsch, Fritz Winkhold, Barthel Lorbach u. Hans Mirbach.

Die Abteilung Radsport

Nach der Gründung des Fahrradgeschäfts Heinz Malms in Hahn (1977), wurden Fahrradtouren im Aache¬ner Raum organisiert. In den ersten Jahren wurde dies ohne Vereinsbindung gemacht. Erst auf Drän¬gen von Berthold Lorbach, Horst Hermanns und Karl- Heinz Kaetker gründeten diese zu¬sammen mit Heinz Malms die Radsportabteilung des TV Eintracht Walheim. Dies fand im Jahre 1981 statt.

Foto 1: Zwei der Gründungsmitglieder
Heinz Malms und Horst Hermanns

Von nun an nahm die Abteilung im ganzen Bezirk Aachen an Radtouristikfahrten mit unter¬schied¬lichen Kilo¬meterleistungen ( 50, 100, 150 oder 200 Km ) teil, wobei unsere Radsportler manchen Pokal “abstauben” konnten. Die Mitgliederzahl erhöhte sich in den ersten Jahren schnell auf ca. sechzig.

Die erste eigene Radtouristikfahrt wurde 1984, mit Startort Inda-Gymnasium, organisiert. Seitdem findet diese Veranstaltung in jedem Jahr statt.

Foto 2: Empfang in Montebourg nach 800 km Radeln.

Im Jahre 1986 wurde zum ersten Mal eine Radtour nach Montebourg unternommen, wobei ca. 800 km geradelt wurden. Aus diesem Ereignis ist für die Radsportabteilung eine Tradition ent¬stan¬den. Die Städte¬freundschaft Walheim – Montebourg wurde durch insgesamt drei Touren in die Normandie (1986, 1990, 1995) gefestigt. In 1997 besuchten unsere französischen Freunde uns ebenfalls per “Drahtesel” und wurden von den Radsportlern gebührend empfangen.

Foto 3: Besuch aus Frankreich

Seit unsere letzten Montebourgfahrt 1995, haben wir auch andere Partnerstädte Aachens per Velo besucht:

• 1996 wurde eine Tour nach Reims unternommen
• 1998 ist eine Gruppe nach Naumburg per Rad gefahren.

In jedem Jahr werden gemeinsame Fahrten unternommen, wobei unser “Schmidtheim” Wochen¬ende seit Jahren eine Selbstverständlichkeit ist. Weitere Touren sind in der Planung und werden in den nächsten Jahren stattfinden.

Die Städtefreundschaft Walheim – Montebourg wurde durch insgesamt vier Touren (1986, 1990, 1995, 2000) gefestigt. In 1997 besuchten unsere französischen Freunde uns ebenfalls per „Drahtesel“ und wurden von den heimischen Radsportlern gebührend empfangen.

Neben unseren Fahrten in die Partnerstadt Montebourg wurden auch andere Fahrten unternommen. Wir versuchen, alle zwei bis drei Jahre, eine größere Tour zu organisieren, wobei wir dann 3 bis 7 Tage unterwegs sind. Hierbei müssen Tagesetappen von 100 bis 140 km geradelt werden.
– 1996 : eine Dreitagefahrt nach Reims
– 1998: eine Siebentagefahrt nach Naumburg
– 2002: drei Tage Nettetal
– 2003 : drei Tage durch die Ardennen nach Leopoldsburg
– 2005: drei Tage Fahrt um den Bodensee
– 2008: Mountainbike Tour nach Blankenheim
– 2009 Mountainbike Tour nach Bad Münstereifel (hin und zurück)
– Im Herbst 2009 steht unsere Radtour auf Mallorca auf dem Programm.

In jedem Jahr werden gemeinsame Fahrten unternommen, wobei unser Schmidtheim Wochenende seit Jahren eine Selbstverständlichkeit ist. Weitere Touren sind in der Planung und werden in den nächsten Jahren stattfinden.

Karateabteilung

1975 begann mit der Gründung der Karateabteilung, die Etablierung einer zweiten Kampfsportart im TV-Eintracht – Walheim neben der dominierenden Sportart Ringen.

In der 34-jährigen Geschichte der Karateabteilung, die am 01.11.1975 durch Manfred Hoffmann (Abteilungsleiter 1975-1980) gegründet wurde, wurden die Mitglieder durch das Wirken und das Engagement ihrer Abteilungsleiter und Trainer, auf Gürtelprüfungen und Wettkämpfe vorbereitet.
Im Laufe der Jahre wurde so eine beachtliche Anzahl an Erfolgen auf Wettkämpfen und bei Gürtelprüfungen erzielt, deren einzelne Aufzählung den Rahmen dieses Berichtes sprengen würde.

Armin Josties, der erste Trainer der Karateabteilung, begründete durch seine Trainingsarbeit die Teilnahme an den ersten Wettkämpfen in Nordrhein-Westfalen. Er wirkte als Trainer für die Abteilung von 1975 – 1982.
1977 konnte die Abteilung Klaus Schomann als weiteren Trainer hinzugewinnen, der mit seiner eigenen Wettkampferfahrung die Trainingsarbeit von Armin unterstützte.

1980 wechselte die Abteilungsleitung auf Willi Wahl (1980 – 1984), da Manfred Hoffmann aus beruflichen Gründen dieses Amt aufgeben musste.
In dieser Zeit etablierten sich die ersten Frauen in der von Männern dominierten Abteilung. Besonderen Ausdruck fand diese Tatsache durch Erika Bolz, die 1981 als erste Sportlerin in den Landeskader aufgenommen wurde.

Nachdem 1982 Armin Josties die Abteilung verlassen hatte, übernahm Klaus Schlenk das Training. Ralf Spilles folgte als Trainer, der die Abteilung bis 1989 betreute.
Dorothee Lausberg übernahm nach Willi Wahl die Abteilungsleitung. Nachdem 1989 Ralf Spilles die Trainerarbeit aus beruflichen Gründen aufgeben musste, kümmerte sich Dorothee um das Weiterbestehen der Abteilungsleitung.

1989 wurde Karsten Oberländer Trainer der Abteilung. 1991 übernahm er auch die Abteilungsleitung und konnte Jörg Guhlke und Willi Terlau als weitere Trainer gewinnen.
Zu diesem Zeitpunkt erlebte die Karateabteilung einen Mitgliederaufschwung. 1992 verzeichnete die Abteilung über 80 Mitglieder.

Sportliche Erfolge stellten sich unter der Leitung von nunmehr drei Trainern rasch ein. Im Besonderen die Juniorenmannschaft der Männer (Christopher Rinderspacher, Harald Müller und Gerd Gerhards) konnte sich mehrfach für Deutsche Meisterschaften qualifizieren. Die Anzahl der aktiven Frauen erhöhte sich erfreulicherweise beträchtlich, so dass ebenso zwei Juniorinnen (Anja Wieczarkowiecz, Elena Belfi) mehrfach auf deutschen Meisterschaften starten konnten. Anja wurde 1995 und 1996 Vizelandesmeisterin. Elena konnte hier jeweils 3. Plätze belegen.

1994 schied Jörg Guhlke, 1996 Willi Terlau als Trainer aus. Karsten Oberländer legte sein Amt als Abteilungsleiter 1997 nieder und schied 1998 als Trainer aus. Die Abteilungsleitung wurde daraufhin von Thomas Läufer übernommen, das Training von Gerd Gerhards.

1992 wurde eine Kindergruppe aus der Taufe gehoben, die Karsten Oberländer bis 1995 leitete und die dann von Gerd Gerhards übernommen wurde.
Seit 2008 ist Karate keine eigenständige Abteilung mehr.



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